Stimmungsbarometer: Welcome back to the Office

Stimmungsbarometer: welcome back

Dass Unternehmen nur nachhaltig erfolgreich sein können, wenn sie motivierte Mitarbeitende an Bord haben, steht außer Frage. Und dass Motivation, Teilhabe, Exzellenz, Innovation und das gemeinsame Arbeiten am Erfolg nicht von selbst passieren, ist auch keine Neuigkeit. In einer agilen Arbeitswelt steht der Mensch im Mittelpunkt. Es geht darum eine Arbeitsorganisation zu schaffen, die Übernahme von Verantwortung fördert und gemeinsam auf eine Vision hinarbeitet. Das setzt viel Transparenz voraus und eine Unternehmenskultur, die die Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigt.

Für uns steht nach der Pandemie an, ein Arbeitsmodell zu finden, das die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, unserer Kund:innen und des Unternehmens gleichermaßen berücksichtigt.Um unser hybrides Arbeitsmodell einzuläuten und zu testen, sind wir seit Anfang September mit der ganzen Belegschaft an drei Tagen in der Woche im Office. Wir haben uns vorgenommen Ende Oktober zu schauen, was für die Teams jeweils gut im Office funktioniert und was mobil besser funktioniert. Auf dieser Basis erarbeiten wir mit allen Teams ihr individuelles Arbeitsmodell.

Zum Start hieß es: Welcome back!

Zur Einstimmung haben wir unser Stimmungsbarometer auf „Welcome Back“ gestellt und fragen bei allen Kolleg:innen ab womit Schluss sein soll , was sie endlich mal wieder machen wollen, worauf sie sich freuen und wie wir uns zusammen definieren.

Stimmungsbarometer: Welcome Back!
Stimmungsbarometer: Welcome Back!

Das Stimmungsbarometer ist ein hervorragendes Instrument, um die aktuelle Stimmungslage im Unternehmen zu einzelnen Themen einzufangen oder auch in einzelnen Teams nach einem Projekt oder einer Veränderung.

Als Ergänzung zu regelmäßigen umfassenden anonymen Befragungen im Unternehmen, verhilft es kurzfristig den Blick auf die aktuelle Situation zu werfen und die Wirksamkeit von eingeleiteten Maßnahmen zu überprüfen.

Teams nutzen das Stimmungsbarometer, um die eigenen Dynamiken zu entschlüsseln. Es kann ebenfalls als Teil der Retrospektiven eingesetzt werden.

Damit das Barometer agil eingesetzt werden kann, haben wir einen Pool von Begriffen aus den unterschiedlichsten Bereichen erstellt. Alles rund um das Miteinander, die Arbeitsorganisation, Weiterentwicklung, Teamdynamik, Werte, Dysfunktionen u.ä. können die Begriffe auf der Magnettafel immer wieder neu zusammengestellt und angeordnet werden. Auf druckbarer Magnetfolie kann der Pool an Begriffen kontinuierlich erweitert werden und die Fragen an das Thema angepasst werden. Ob in einer Themen-Runde zwei oder mehr Fragen genutzt und damit auch farblich die Stimmung anders darstellt wird ist den Nutzer:innen freigestellt.

Der Aufbau unseres Stimmungsbarometers ist ganz simpel. Die Basis bilden zwei, miteinander verbundene MDF-Holzplatten. Die Größe des Boards hat sich einerseits nach der Größe der Wand, die wir zur Verfügung hatten und andererseits nach der Menge an Begriffen, die wir unterbringen wollten, gerichtet. In Abstimmung mit unserem psychologischen Coach haben wir uns für maximal sechzig Begriffe entschieden, um den Fokus nicht zu verlieren.

Etliche Schichten Magnetfarbe bilden die Grundlage für die Haftung der Magnetfolie. Diese nutzen wir, um sie mit den Begriffen und Fragen zu bedrucken. In unserem Fall macht das ein Dienstleister – mit dem passenden Drucker kann man dies auch selbst machen. 60 Wandknöpfe sind gleichmäßig auf das Board geschraubt und dienen dazu, die Wollfäden mit den Begriffen zu verbinden.

Vielfältig im Einsatz: Nutzung Stimmungsbarometer

Unser Stimmungsbarometer hängt in der Lounge mit viel Platz davor, sodass die Teams gut damit arbeiten können. Der Weg in unsere große Küche führt die Kolleg:innen am Stimmungsbarometer vorbei, das führt zu mehr Aufmerksamkeit für die Themen der anderen Teams und erhöht die Quote der Teilnehmer:innen, wenn es um allgemeine Themen geht.

Begriffe Stimmungsbarometer Welcome Back
Begriffe Stimmungsbarometer Welcome Back

Die Nutzung des Boards kann unterschiedlich aussehen. Geht es zum Beispiel darum die Teamwerte zu identifizieren, dann macht es Sinn die passenden Begriffe von eher positiv über neutral zu eher negativen Begriffen auf dem Board anzuordnen und nur mit zwei Fragen und damit zwei Farben zu arbeiten.

Mit den Fragen was ist dir wichtig und was sind deine No-Gos und zum Beispiel einem roten und einem grünen Faden zeigt sich was dem Team im Miteinander wichtig ist. Das ist eine gute Grundlage, um zu diskutieren wie miteinander gearbeitet werden soll und gibt die Möglichkeit gezielt Themen zu besprechen und zu erklären.

Dieselben Begriffe mit den Fragen wovon willst du mehr und was brauchst du nicht, zeigen, was im Team gut funktioniert und wo Handlungsbedarf besteht.

Für die Führungskräfte ist dies ein guter Indikator, um die Teamstrategie und -vision mit dem Team zu überarbeiten.

Themen, Anregung und Ideen

Übergeordnete Themen können zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.

Ist ein Unternehmen hier gut aufgestellt, wird sich das am Board widerspiegeln und den Kolleg:innen zeigen, dass hier ein großer Zuspruch herrscht.

Werden über das Stimmungsbarometer Handlungsfelder identifiziert, für die Maßnahmen entwickelt werden müssen, um Verbesserung zu erreichen, dann kann über eine Fotodokumentation der Fortschritt festgehalten werden. Die Kommunikation sollte transparent und offen für alle zugänglich gemacht werden, um die Glaubwürdigkeit und den Nutzen des Tools zu unterstützen.

Wichtig dabei ist, das negative, positive und neutrale Begriffe ausgewogen eingesetzt werden. Wir starten oben links immer mit einem positiven Begriff um den Kolleg:innen einen guten Einstieg in das jeweilige Thema zu geben.

Wer fragt muss mit Antworten rechnen, aber genau darum geht es ja auch. Traut euch auch Themen anzugehen, von denen Ihr wisst, dass das Unternehmen noch nicht gut aufgestellt ist. Der offene Umgang mit solchen Themen und der Input der Kolleg:innen helfen, sich als Unternehmen langfristig zu verbessern und weiterzuentwickeln.

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