Bewerbungsgespräch ohne Verhör-Feeling? Genau das ist Caro wichtig. Seit Juni verstärkt sie Adacor als Talent Acquisition Specialist und ist damit für viele Bewerbende eine der ersten Personen, die sie bei uns kennenlernen.
Im Interview erzählt Caro, was für sie gutes Recruiting ausmacht, warum sie sich selbst für Adacor entschieden hat und was Bewerbende in einem Gespräch mit ihr erwarten können. Außerdem verrät sie, warum man im IT-Recruiting nicht jedes technische Detail kennen muss – Neugier aber definitiv zum Job gehört.
Stell dich doch kurz vor. Wer bist du, und was sollten unsere Bewerbenden über dich wissen?
Ich bin Caro, bin im Rhein Main Gebiet aufgewachsen und habe hier auch Business Administration mit Fokus auf HR & Organisationsmanagement studiert. Nach meinem Studium wollte ich erst einmal die große weite Welt sehen und habe für insgesamt ca. 3 Jahre erst in Kanada, Australien und Irland gelebt, bevor es mich dann für eine längere Zeit in die Großstadt Berlin verschlagen hat. Letztes Jahr kam dann der Punkt, an dem ich keine Lust mehr auf den Großstadttrubel hatte und somit bin ich wieder zurück in meinen ländlicheren Heimatort gezogen und habe diesen Schritt zu keiner Sekunde bereut. In meiner Freizeit bin ich gerne mit meinem Hund draußen in der Natur, mache Sport, treffe Freunde, teste neue Cafés, Eisdielen und Restaurants oder plane mein nächstes DIY.
Du bist seit Juni Teil von Adacor. Was hat dich an Adacor überzeugt?
Da gab es tatsächlich mehrere Dinge. An erster Stelle stand für mich, dass das Team nicht vollständig remote arbeitet. Nach einigen Jahren in einem 100 %-Remote-Umfeld habe ich gemerkt, dass das Teamgefühl und der gemeinsame Spirit darunter auf Dauer leiden können. Ich schätze den persönlichen Austausch und finde, dass gemeinsame Bürotage die Zusammenarbeit einfach bereichern.
Außerdem war mir wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, das ähnliche Werte vertritt wie ich. Schon während des Bewerbungsprozesses hatte ich den Eindruck, dass bei Adacor Wertschätzung, Vertrauen und ein respektvoller Umgang nicht nur Schlagworte sind, sondern tatsächlich gelebt werden. Auch das Thema Mitarbeitendenzufriedenheit schien einen hohen Stellenwert zu haben und das hat mich sehr angesprochen. Und ganz ehrlich: Ich hatte in den Gesprächen das Gefühl, dass Adacor mich wirklich kennenlernen wollte und sich auf mich gefreut hat. Dieses Gefühl, dass beide Seiten voneinander überzeugt sind und Lust auf die Zusammenarbeit haben, ist für mich genau das, worum es im Recruiting gehen sollte.
Viele Wege führen ins Recruiting. Wie sah dein Weg aus und was gefällt dir besonders an der Talent Acquisition?
Angefangen hat alles mit einem Praktikum noch während meines Studiums im Recruiting für ein Berliner Start-up. Damals war mir der Begriff “Recruiting” noch gar nicht geläufig, und ich glaube so richtig wusste ich gar nicht, auf was ich mich da eigentlich bewerbe. Jedoch wurde mir sehr schnell viel Verantwortung in diesem Praktikum überlassen und ich durfte eigenständig CVs screenen und Interviews führen. Mir machte die Kommunikation mit den Bewerbenden schon damals sehr viel Spaß und irgendwie fand ich es cool, mal “auf der anderen Seite” zu sitzen. Anschließend habe ich meine Kenntnisse als Talent Acquisition Specialist in einem weiteren Berliner Start-up während einer Hyper-Growth-Phase weiter ausgebaut. Als Teil eines achtköpfigen Recruiting-Teams hat es mich besonders motiviert, das Unternehmen in dieser spannenden Wachstumsphase mit den richtigen Talenten voranzubringen.
Danach habe ich mich bewusst für eine etwas breiter aufgestellte Rolle entschieden. Drei Jahre lang war ich in einer generalistischen HR-Position tätig und konnte neben dem Recruiting auch viele administrative und strategische Themen der Personalarbeit kennenlernen – von HR-Prozessen über Mitarbeitendenbetreuung bis hin zu konzeptionellen Projekten. Diese Zeit hat meinen Blick auf das Personalwesen enorm erweitert und mir gezeigt, wie eng Recruiting mit den anderen HR-Bereichen zusammenhängt. Gleichzeitig habe ich in dieser Zeit gemerkt, welcher Teil meiner Arbeit mir am meisten Energie gibt: Talent Acquisition. Die Gespräche mit Menschen, das Kennenlernen unterschiedlichster Persönlichkeiten und die Herausforderung, die richtigen Talente mit den passenden Teams zusammenzubringen, haben mir am meisten gefehlt. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich mich wieder auf Recruiting spezialisieren möchte – denn genau dort liegen meine Stärken und genau dort macht mir meine Arbeit am meisten Freude.
Was macht für dich gutes Recruiting aus und woran merkst du, dass ein Bewerbungsgespräch wirklich gelungen ist?
Für mich ist ein Bewerbungsgespräch dann gelungen, wenn beide Seiten mit einem guten Gefühl herausgehen. Das bedeutet zum einen, dass ich dem Fachbereich ein ehrliches und aussagekräftiges Feedback geben kann – nicht nur dazu, ob die fachliche Eignung passt, sondern auch, ob ich die Person im Team und in der Rolle sehe.
Genauso wichtig ist mir aber die Perspektive der Kandidat:innen. Ich merke, dass ein Gespräch gut war, wenn sich die Person wohlgefühlt hat, offen sprechen konnte und sich wertgeschätzt fühlt – unabhängig davon, wie der Prozess am Ende ausgeht. Ich möchte, dass Bewerbenden das Gespräch mit dem Gefühl verlassen, sie konnten einfach sie selbst sein und wurden respektvoll behandelt.
IT-Recruiting unterscheidet sich oft von anderen Bereichen. Was findest du daran besonders spannend?
Ich mag am IT-Recruiting besonders, dass man nie auslernt. Mit jeder Stelle, jedem Team und jedem Gespräch lernt man etwas Neues – über Technologien, Arbeitsweisen und vor allem über die Menschen dahinter. Und ganz ehrlich: Als Recruiterin kann und muss ich gar nicht jedes technische Detail verstehen. Genau das finde ich spannend. Mein Job ist es nicht, Entwicklerin zu sein, sondern neugierig zu bleiben, die richtigen Fragen zu stellen und Brücken zwischen Kandidat:innen und Fachbereichen zu bauen. Wenn ich etwas nicht weiß, frage ich nach – und genau dadurch lerne ich jeden Tag dazu. Für mich macht genau diese Mischung den Reiz am IT-Recruiting aus: kontinuierlich dazulernen, mit unterschiedlichsten Menschen zusammenarbeiten und gemeinsam den Perfect Match finden.
Viele Menschen erinnern sich noch Jahre später an ihr erstes Bewerbungsgespräch. Woran sollen sich unsere Bewerbenden, nachdem sie mit dir gesprochen haben?
Mir ist besonders wichtig, dass sich Bewerbenden im Gespräch wohlfühlen und nicht das Gefühl haben, in einem „Verhör“ zu sitzen. Stattdessen lege ich großen Wert auf einen offenen Austausch auf Augenhöhe und eine angenehme, lockere Atmosphäre. Deshalb gibt es in meinen Gesprächen auch keine klassischen Fragen zu hören wie „Was sind deine drei größten Stärken?“ oder „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“. Ich möchte lieber verstehen, was die Person antreibt, wie sie am liebsten arbeitet und was ihr im nächsten Job wirklich wichtig ist. Authentizität und Verlässlichkeit sind für mich dabei ebenso essenziell. Wenn ich zusage, mich innerhalb von drei Tagen zurückzumelden, können sich Bewerbenden darauf verlassen, dass ich dieses Versprechen einhalte.
Welche Botschaft möchtest du allen mitgeben, die sich bei Adacor bewerben möchten?
Mein Tipp: Verstellt euch nicht. Seid ehrlich zu euch selbst und macht euch bewusst, was ihr euch von eurem nächsten Job wirklich wünscht. So finden wir gemeinsam am besten heraus, ob Adacor zu euch passt – und ihr zu Adacor.
Abseits des Recruitings: Was gibt dir außerhalb der Arbeit Energie oder was begeistert dich besonders?
Am meisten Energie tanke ich draußen in der Natur – am liebsten bei einem ausgiebigen Spaziergang mit meinem Hund. Das hilft mir, den Kopf freizubekommen und mit neuer Energie in den Tag zu starten. Generell bin ich ein sehr neugieriger Mensch und begeistere mich immer wieder für neue Themen. Sobald mich etwas interessiert, lande ich meistens in einem kleinen Rabbit Hole und möchte alles darüber wissen. Wahrscheinlich macht mir genau deshalb auch Recruiting so viel Spaß – weil man nie aufhört, neugierig zu sein und immer wieder in neue Themen eintauchen kann.
Lust auf ein Bewerbungsgespräch mit Caro?
Keine auswendig gelernten Antworten, kein „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“ und vor allem kein Grund, dich zu verstellen. Bei Adacor geht es im Bewerbungsprozess darum, sich gegenseitig kennenzulernen und herauszufinden, ob wir wirklich zueinander passen.
Du möchtest Caro vielleicht schon bald im Bewerbungsgespräch gegenübersitzen? Dann wirf einen Blick auf unsere offenen Stellen bei Adacor. Vielleicht ist dein nächster Job schon dabei.