Betriebliches Reha-Management erfolgreich etablieren

Wer schon einmal den Weg aus einem Burnout, einer schweren Krankheit oder einem schlimmen Unfall zurück ins Leben begleitet hat, wird bestätigen, dass vieles nicht so optimal verläuft, wie man sich das eigentlich wünscht. Wichtige Therapieplätze sind bereits auf Monate ausgebucht, Kostenübernahmen werden abgelehnt und die Ausfallzeit belastet zunehmend die Kolleg*innen am Arbeitsplatz. Im letzten Jahr haben wir ein betriebliches Reha-Management etabliert, um Betroffene zielgerichtet unterstützen zu können.

Uns war es wichtig, Mitarbeiter*innen einen Experten zur Seite zu stellen, der weiß was als Nächstes zu tun ist und sich mit all diesen Problemen gut auskennt. Sowohl fachlich als auch menschlich. In Martina Kleinfeldt von Kleinfeldt BGM haben wir entsprechende Unterstützung gefunden. Sie ist TÜV-zertifizierte Gesundheitsmanagerin, Burnout- und Stresspräventionsberaterin. Als langjährige Expertin für medizinisches, pflegerisches und psychisches Reha-Management war sie bereits für Unternehmen wie die Generali Deutschland sowie den Malteser Hilfsdienst tätig.

Was ist betriebliches Reha-Management?

Betriebliches Reha-Management (BRM) ist die zielgerichtete Begleitung der medizinischen, pflegerischen und psychischen Rehabilitation durch einen beauftragten, unabhängigen Reha-Manager. Es steht allen Mitarbeiter*innen zur Verfügung, die von einem Burnout, einer schweren Krankheit oder einem schlimmen Unfall betroffen sind und die im Rahmen der Rehabilitation einen neutralen und langjährig erfahrenen Experten an ihrer Seite haben möchten.

Reha-Management bei Adacor

Martina Kleinfeldt hilft betroffenen Kolleg*innen dabei, dass deren Rehabilitation so reibungslos und effektiv wie möglich funktioniert. Dies erreicht sie beispielsweise, indem sie den Ablauf und die Notwendigkeit der geplanten Maßnahmen mit Betroffenen bespricht und diese im Zweifelsfall bei Ärzt*innen, Pflegenden und Therapeut*innen hinterfragt. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, dass wichtige Anschlussheilbehandlungen termingerecht stattfinden können und es zu möglichst wenigen Problemen mit der Kostenübernahme von Seiten der Träger kommt. Das Ergebnis kann eine kürzere Verweildauer in der Klinik sowie ein verbessertes Behandlungs- und/oder Therapieergebnis sein. In jedem Fall hilft es Betroffenen, die Zeit der Arbeitsunfähigkeit besser zu durchstehen und Antworten auf Fragen zu erhalten, die sonst ggf. unbeantwortet bleiben würden.

Darüber hinaus steht sie betroffenen Kolleg*innen im Ernstfall auch mental sowie in vielen benachbarten Fragen rund um die Rehabilitation zur Verfügung. Denn sie kennt die Situation auch aus eigener Erfahrung und weiß, welche Achterbahnfahrt der Gefühle in vielen Fällen damit verbunden ist. „Wer kümmert sich um die Kinder, solange ich in der Klinik bin? Wer versorgt den Haushalt und den Garten? Wie geht es weiter, wenn die Operation schief geht?“

Wie sieht es mit der gesetzlichen Schweigepflicht aus? Gilt diese auch gegenüber dem Arbeitgeber?

Betriebliche Reha-Manager erbringen ihre Leistungen ausschließlich in direkter, persönlicher Absprache mit den Betroffenen und unter strengster Einhaltung der gesetzlichen Schweigepflicht – sowohl gegenüber dem Arbeitgeber als Auftraggeber – als auch gegenüber Kolleg*innen und Vorgesetzten der Betroffenen. Das betriebliche Reha-Management steht darüber hinaus zum Beispiel bei Adacor nicht nur den Kolleg*innen zur Verfügung, sondern greift im Einzelfall auch dann, wenn es innerhalb der jeweiligen Kernfamilie zu einem Ernstfall kommt (Partner, Kinder, Eltern).

Betriebliches Reha-Management: Als Unternehmen profitieren

Bei der Einführung des betrieblichen Reha-Managements war es unser vorrangiges Ziel Kolleg*innen, die ein Burnout, eine schwere Krankheit oder einen schweren Unfall erlitten haben, einen erfahrenen Experten zur Seite zu stellen, der Betroffene im Rahmen der medizinischen, pflegerischen und psychischen Rehabilitation auf Wunsch beratend zur Seite steht. Diese Expertise ist selten in Unternehmen vorhanden, aber eine große Hilfe in einer solchen Notsituation.

Gleichzeitig bietet uns das betriebliche Reha-Management die Möglichkeit, mit der betroffenen Kollegin oder dem betroffenen Kollegen weiterhin in Kontakt zu bleiben, ohne dass wir diesen selbst führen müssen. Dies entzerrt die Situation für beide Seiten und ermöglicht einen konstruktiven und ausgewogenen Umgang miteinander. Da dem betrieblichen Reha-Management in der Regel unmittelbar das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) folgt, kann darüber hinaus auch der Übergang zwischen der Arbeitsunfähigkeit und der beruflichen Wiedereingliederung besonders konstruktiv gestaltet werden. In vielen Fällen verkürzt dies die Zeit der Wiedereingliederung, da wichtige Aspekte bereits im Vorfeld geklärt und vorbereitet werden können. Auf diese Weise stellt das betriebliche Reha-Management eine Win-win-Situation nicht nur für den Arbeitgeber und die Betroffenen dar, sondern für alle Beteiligten einschließlich der gesetzlichen bzw. privaten Kostenträger.

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